Viele Kinder, bei denen eine Legasthenie (LRS) festgestellt wurde, leiden zusätzlich unter der Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung AD(H)S. Neben Rechtschreibproblemen haben die betroffenen Kinder häufig besonders große Leseschwierigkeiten. Ihre Leistungen und ihre Leistungsbereitschaft schwanken oft stark.
Sie profitieren von einer Einzeltherapie mit einem gut strukturierten Stundenaufbau und wenig Ablenkungsmöglichkeiten. Die Aufgaben kann ich auf das Kind abstimmen, um Langeweile oder Überforderung zu vermeiden. Regelmäßigkeit und zugewandte Konsequenz schaffen die nötige Sicherheit.
Bei sehr ausgeprägten AD(H)S-Symptomen ist in der Regel eine wirksame Behandlung der AD(H)S notwendig, um eine Legasthenie-Therapie erfolgreich durchführen zu können.